Planungsgespräch Elektrobemusterung vorab in Mülheim Kärlich

Am 08.03.2019 hatten wir ein Gespräch zur Vorabplanung der Elektrobemusterung im Gussek Musterhaus Mülheim-Kärlich. Dieses Planungsgespräch war eine freiwillige Leistung unseres Gussek Vertriebspartners Dirk Klaassen. Entsprechend brachten wir etwas Vino als Dankeschön mit.

Da wir keine Vorbemusterung bei Gussek gemacht haben, war dieses vorbereitende Planungsgespräch durchaus nützlich. Bei der Masse der Entscheidungen, die anschließend bei der Bemusterung in Nordhorn zu treffen sind, hilft jede bereits vorab getroffene Entscheidung weiter.

Im Planungsgespräch beschäftigten wir uns vor allem mit Überlegungen zur Schaltung der Beleuchtung und Steckdosen. Klingt trivial, in einem Einfamilienhaus muss man aber schnell mindestens 50-60 Schaltstellen planen, was in der Praxis deutlich komplizierter sein kann, als man vorab denken würde.

So konnten wir insbesondere die Schaltung der Beleuchtung in unserer Küche klären, was ob der Blinkiblinki Planung (Schrankbeleuchtung, Nischenbeleuchtung, Regalbeleuchtung) unvermeidlich war.

Obwohl wir mit unserem Gussek Vertriebspartner in Summe bisher sehr zufrieden sind, muss ich allerdings zugeben, dass dieses Gespräch die erste negative Erfahrung war.

Einige besprochene Storys war eben entweder nicht so möglich wie besprochen, oder abweichend doch möglich. So gesehen war das Gespräch nur moderat nützlich, da wir eben gar keine Ahnung von diesem Thema haben. Wer ein Händchen für das Thema hat, wäre mit der finalen Planung bei Gussek in Nordhorn besser beraten gewesen.

Vorsicht bei der Steckdosenplanung

Der größte Kritikpunkt bezieht sich auf die Steckdosenplanung. Anders als in allen Gesprächen bis dato kommuniziert, verlangt Gussek in Nordhorn pauschal für jede Steckdose bei Bemusterung 69 Euro. Dabei werden alle Steckdosen einzeln gezählt. Heißt, auch bei einer Doppelsteckdose sind das zwei Steckdosen zu 69 + 69 = 138 Euro.

Die Preislisten bei Hausplanung (also vor Bemusterung) weichen davon deutlich ab. Eine Doppelsteckdose kostet da noch etwa die Hälfte gem. Preisliste.

Es ist also dringend zu empfehlen, zusätzliche Steckdosen im Werkvertrag direkt mit einzuplanen. Das haben wir leider nicht getan, da wir uns naiv auf die Aussagen des Gussekvertriebspartners verlassen haben. Hätte uns eine Menge Geld gespart … Das beste Preisleistungsverhältnis bieten die (zusätzlichen) Doppelsteckdosen, diese sollte man im Werkvertrag aufnehmen.

In der späteren Elektrobemusterung in Nordhorn haben wir nach Verrechnung von Gutschriften insgesamt 2.819 Euro ausgegeben. Auf 15 zusätzliche Steckdosen entfielen dabei 1.035 Euro. Hier würde ich empfehlen auf jeden Fall 10 x Doppelsteckdosen im Werkvertrag zusätzlich zu vereinbaren. Abbemustern kann man später immer noch.

Die genauen Kosten für unsere Elektrobemusterung finden sich im Übersichtsartikel Kosten der Bemusterung bei Gussek Haus in Nordhorn.

 

 

 

 

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