Erdarbeiten und ein hinterhältiger Mord

Heute, am 14.05.2019 begannen nun die Erdarbeiten am Grundstück. Zunächst wurden „nur“ die Hecken, Sträucher und Bäume entfernt. Leider musste auch das kleine Apfelbäumchen weichen, welches die Bauherrin doch zu gern behalten hätte. Hätten wir das früher gewusst, wäre ggf. ein Rettungsversuch mit Ausbuddeln drin gewesen. Das Apfelbäumchen sollte aber nicht das einzige Opfer bleiben.

16.05.2019 – Die Baugrube wird ausgeschachtet und ein Maschendrahtzaun ermordet

Am 16.05.2019 begannen wiederum die eigentlichen Erdarbeiten, sprich das Ausschachten der Baugrube. Das Grundstück war nicht mehr wieder zu erkennen.

Im Zuge dieser Erdarbeiten begab es sich nun, dass ein ein armer, unschuldiger, windschiefer Maschendrahtzaun hinterhältig gemeuchelt wurde. Das könnte vor allem daran gelegen haben, dass dieser auf unserem Grundstück stand und nicht fachmännisch montiert war. Geht man nach unserer linken Nachbarin, war es hingegen schlicht hinterhältiger Mord.

Die ü80 Dame (zuvor über Wochen im Urlaub und somit nicht erreichbar) rief mich am Samstag, dem 18.05.2019 an. Meine Kontaktdaten hatte sie, da ich bereits im letzten Jahr vorab unsere Baumaßnahmen erklärt und die Übernahme etwaiger Schäden versprochen hatte. Das Telefonat selbst war im Grunde reines hysterisches Gekreische.

Ich versuchte mehrfach zu beschwichtigen und zu erklären, dass ich den Schaden nach Fertigstellung unserer Erdarbeiten übernehmen würde. Mit ruhiger Argumentation war aber kein durchkommen. Am Ende wiederholte sie nur immer wieder: „Der Zaun steht Montag oder ich zeige Sie an, ich gehe zur Polizei.“ In Folge der 3. oder 4. Wiederholung des gleichen Satzes entschied ich mich dann, das Telefonat mit einem freundlichen „Bitte, gehen Sie zur Polizei.“ zu beenden.

Diesbezüglich ist bisher noch nichts passiert. War ja aber auch kein Knallerbsenstrauch involviert. Dafür wurden unsere Erdarbeiter bei jeder Gelegenheit angewuffelt. Aber so what, die Biologie ist auf unserer Seite. Dieses nachbarschaftliche Problem wird sich mittelfristig auf natürlichem Wege von selbst lösen.

UPDATE

Heute am 19.06.2019 kam nun der Anhörungsbogen zu einer Strafanzeige wegen Sachbeschädigung nach §303 StGB von der Polizei in Mayen.

 

18. bis 22.05.2019 – Baugrube wird geschottert und verdichtet

Wie im Artikel unser Grundstück beschrieben, musste das gesamte Grundstück ein gutes Stück auf, bzw. über Straßenniveau angehoben werden. Dafür wurde einerseits eine Unmenge an Schotter benötigt, andererseits verstärkte sich das Problem des abfallenden Grundstücks. So war von Anfang an zwar eine Befestigung der linken Seite des Grundstücks (Standort Garage) vorgesehen, eine Hangbefestigung der hinteren Grundstücksgrenze aber nicht eingeplant.

Im Zuge des Baustellengesprächs vom 22.05.2019 konnten wir uns den Blick in die Tiefe gönnen und entschieden nach reiflicher Überlegung, auch an der hinteren Grundstücksgrenze L-Steine setzen zu lassen. Bewehrte L-Steine mit bis zu 1,8m Höhe auf 25 Meter Grundstückslänge, zack sind 9.500 Euro weg, die nie eingeplant waren. Auf den letzten beiden der nachfolgenden Bilder kann man das leidlich erkennen.

 

24.05.2019 – L-Steine werden gesetzt und ein Baustellenschild ist vom Himmel gefallen

Am 24.05. wurde nun begonnen die L-Steine für die Hangbefestigung der hinteren Grundstücksgrenze zu setzen. Völlig überraschend und ohne Ankündigung: Wir haben neuerdings ein Gussekschild auf der Baustelle.

 

29.05.2019 – Garagenfundament gesetzt, Erdarbeiten vorerst abgeschlossen

Der erste Teil der Erdarbeiten konnte am 29.05.2019 abgeschlossen werden. Sah doch schon ganz ordentlich aus. Auch das Streifenfundament für unsere Fertiggarage wurde erstellt. Weiter geht es mit dem Verlegen von Leerrohren, wenn die Bodenplatte gegossen wurde.

Unsere Bodenplatte soll wiederum am 05. und 06.06.2019 erstellt werden.

 

Abschließend zum Gedenken an das Mordopfer: 1 Zaun vong Maschendraht, hinterhältig gemeuchelt

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